Aggressiver Computervirus stark verbreitet – immer neue Varianten Betrüger wollen für “Freischaltung” des Computers Geld ***FOTO***

Posted by By at 30 August, at 11 : 52 AM Print

Aggressiver Computervirus stark verbreitet – immer neue Varianten Betrüger wollen für “Freischaltung” des Computers Geld ***FOTO***

Marburg-Biedenkopf (ots) -  Wegen erneuter, aktueller Fälle am zurückliegenden Wochenende erfolgt eine wiederholte Veröffentlichung der Presseinformation der Polizei Marburg-Biedenkopf vom 23. August! Landkreis Marburg-Biedenkopf Seit etwa April des Jahres breitet sich offenbar bundesweit ein besonders aggressiver Computervirus aus, den man sich ohne Vorwarnung beim Surfen im Internet einfangen kann. Die Schadsoftware ist mittlerweile auch im Landkreis Marburg-Biedenkopf angekommen. Dem Betrugskommissariat liegen mittlerweile mehr als 20 Strafanzeigen aus den letzten 14 Tagen vor. Der Virus infiziert den Computer automatisch beim Surfen z.B. auf Video- und Kinoportalen oder Pornoseiten, die illegale Downloads anbieten. Bekannt wurden auch Infizierungen über das Anklicken eines Links bei Facebook mit der Fragestellung “Bist du das auf dem Bild?”. Das Virus legt den PC durch eine Bildschirmeinblendung lahm. Dabei missbrauchen die Hersteller die Logos von z.B. Bundespolizei oder Bundeskriminalamt, um der im Fenster niedergelegten Forderung, zur Freischaltung des Computers Geld zu bezahlen, eine gewisse Seriosität zu verleihen. Diese Masche dient einzig und allein dazu, Geld zu erpressen. Die Zahlung bewirkt hinsichtlich des Rechners rein gar nichts. Bislang funktionierte noch kein Computer wieder nach der Zahlung. Die geforderten Zahlungsmethoden nutzen nur den Tätern. Das Geld ist unwiderbringbar weg. Die Polizei rät im Fall einer Infizierung: “Zahlen Sie auf gar keinen Fall! Erstatten Sie Strafanzeige und wenden Sie sich mit dem Rechner an Fachleute.” Weitere Informationen und Hinweise, wie man sich im Schadensfall verhalten sollte, findet man z.B. auf der Internetseite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI unter www.bsi-fuer-buerger.de ) oder auch unter www.botfrei.de . Ergänzende Hinweise zu dem Virus ergeben sich aus der nachfolgenden Presseinformation des Landeskriminalamtes Niedersachsen, die zudem als PDF dieser Meldung anhängt. In dem Anhang ist ein Beispiel eines von dem Virus hergestellten Fensters zu sehen.

Hier die Meldung des Landeskriminalamtes Niedersachsen vom  22.08.2011: WARNMELDUNG Aggressiver Computervirus stark verbreitet – immer neue Varianten Seit April 2011 ist ein besonders aggressiver Computervirus aktiv. Der Virus legt den infizierten Computer lahm, indem dieser durch eine Bildschirmeinblendung blockiert wird. (Siehe auch hiesige Warnmeldung/Presse-Info vom 14.04.2011). Die Bildschirmmeldung gibt vor, von der Bundespolizei oder vom Bundeskriminalamt zu stammen. Sie fordert den Benutzer auf, einen Geldbetrag in Höhe von anfänglich 100 Euro über die Prepaid-Zahlsysteme Ukash oder PaySafe-Card zu entrichten, damit der PC wieder freigeschaltet wird. Eine Zahlung an die Täter bewirkt jedoch nichts! Das Geld ist verloren und der Computer bleibt weiterhin gesperrt. Es sind inzwischen 13 verschiedene Varianten dieser Bildschirmmeldungen be-kannt, die sich anhand des Textes (zum Teil in englischer oder spanischer Spra-che) und der Mailadresse für den Prepaidcode unterscheiden. Grundsätzlich se-hen sie wie in der Abbildung aus. Den Tätern scheinen inzwischen 100 Euro jedoch nicht zu reichen. Die neueste Variante des Virus verlangt bis zu 500 Euro für die Freischaltung des Computers. Die Infizierung erfolgt unter anderem durch Besuche von Video- Kinofilmportalen und Pornoseiten, die auch illegale Downloads anbieten. Seit neuestem sind ver-mehrt Fälle bekannt geworden, in denen eine Infektion beim Anklicken eines Links bei Facebook mit der Fragestellung “Bist du das auf dem Bild?” erfolgte. Bei niedersächsischen Polizeidienststellen sind bereits mehr als 1500 Anzeigen eingegangen. Beim LKA NI ist aus diesem Anlass seit Mai eine Ermittlungsgruppe eingerichtet worden, die bundesweit alle Fälle dieser Art bearbeitet. Die bisheri-gen Ermittlungen deuten darauf hin, dass es sich bei den Verursachern um ein internationales Tätergeflecht handelt, so dass auch intensiv mit ausländischen Polizeibehörden zusammengearbeitet werden muss. Betroffenen Bürgern wird empfohlen bei der für sie zuständigen Polizeidienststelle eine Strafanzeige zu erstatten. Dort bekommt man auch Tipps und Ratschläge wie der Virus wieder entfernt werden kann. Verschiedene Möglichkeiten zum Entfernen des Trojaners findet man auch im Internet, z.B. auf der Internetseite www.botfrei.de .

Virusmeldung in Aggressiver Computervirus stark verbreitet - immer neue Varianten Betrüger wollen für Freischaltung des Computers Geld ***FOTO***

Diese Meldung wird auf infizierten Computern angezeigt!

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One Comment

  1. Hahahaha so ein Link habe ich letzte Woche auch ein paar mal zugeschickt bekommen aber zum Glück nicht geöffnet!

    Ein Facebookfan, 2 years ago Antworten


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